Die Bundesregierung hat 24,6 Milliarden Euro für die Überbrückungshilfe ausgelobt. Eine Erhöhung dieser Summe ist nicht vorgesehen. Ist es also erforderlich, sich mit dem Antrag zu beeilen? Wie sinnvoll wäre es dann, dass die Antragsfrist gerade um einen Monat verlängert wurde?

In einem Beitrag in der Zeitschrift NWB (Fachzeitschrift für Steuerberater) finden sich Anhaltspunkte für die Antworten auf diese Fragen. So seien bis zum 23. Juli 2020 nur etwa 5000 Anträge gestellt worden. Rechnete man dies hoch, so sei zu erwarten, dass das Fördervolumen „bei weitem nicht ausgeschöpft“ werde. Dies sei schlussendlich auch ein Grund für die Fristverlängerung gewesen.

Zwar nehmen wir bei CÜANO.de an, dass die Zahl der Anträge nach dem 23. Juli mehr als nur linear angestiegen ist. Jedoch müssen Antragssteller derzeit wohl „bei weitem nicht“ befürchten, dass Sie zwar einen berechtigten Antrag stellen, dann aber mangels Fördergeld leer ausgehen.